1. Tag: Donnerstag, 25. Februar 2027
08.36 Uhr: Fahrt mit dem Zug ab Basel SBB zum Flughafen Zürich. Abflug nach Florenz mit SWISS LX 1674 (Direktflug) um 12.35 Uhr. Nach der Ankunft in Florenz um ca. 13.50 Uhr Entgegennahme des Gepäcks und Begrüssung durch die örtliche Reiseleitung. Wir fahren direkt zu unserem Hotel, wo wir um ca. 15.30 Uhr erwartet werden. Nach dem Einchecken ist es höchste Zeit für eine kleine kulinarische Stärkung, schliesslich sind wir heute Morgen alle früh aufgestanden. Während unsere Koffer auf die Zimmer gebracht werden, geniessen wir im Hotel einen kleinen Willkommens-Apéro. Anschliessend bleibt Zeit zur freien Verfügung, um sich von der Anreise etwas zu erholen und in aller Ruhe anzukommen. Am Abend unternehmen wir einen ersten Orientierungsspaziergang und zelebrieren unser Welcome-Dinner in einem guten Restaurant.
2. Tag: Freitag, 26. Februar 2027
Die Toskana ist Italien aus dem Bilderbuch. Welcher Reisende träumt nicht davon, ein solch paradiesisches Fleckchen zu entdecken: sanfte Hügelketten, weitläufige Täler zu Füssen pittoresker Städte und oftmals endlos scheinende Horizonte. Keine andere Stadt in Italien hat sich so ein geschlossenes mittelalterliches Stadtbild bewahrt wie Siena (Entfernung Florenz – Siena: ca. 80 km). Während Florenz ganz im Geiste der Renaissance aufging, baute Siena aus Trotz gegenüber dem grossen Rivalen im gotischen Stil weiter. Nach dem Frühstück unternehmen wir heute einen Ausflug in eine der schönsten Städte Italiens. Die Stadt Siena, mit der bekannten Piazza del Campo, den engen Gassen und den typischen Farben, ist ein Meisterwerk architektonischer Harmonie. In Siena ist alles uralt, selbst die Geldgeschäfte: Die Banca Monte dei Paschi di Siena, die älteste noch bestehende Bank der Welt, wurde schon 1472 gegründet. Auch der Palio in Siena, längst ein international übertragener TV-Event, findet mehr oder weniger noch nach denselben Regeln statt wie bei seiner Erfindung vor 800 Jahren: Es treten die einzelnen Stadtviertel gegeneinander an, die contrade. Die Zugehörigkeit der Senesen zu ihren 17 Contrade, die Namen tragen wie „Gans“, „Giraffe“ oder „Wölfin“, ist weniger eine Frage der Wohnadresse, sondern eine Glaubensfrage von religiöser Intensität und währt ein Leben lang. Nach der Stadtführung erwartet uns in einem guten Restaurant in der Altstadt ein köstliches Mittagessen. Am Nachmittag Rückfahrt nach Florenz. Individuelles Abendessen. Der Abend steht zur freien Verfügung.
3. Tag: Samstag, 27. Februar 2027
Der Puls der Arnostadt schlägt im historischen Kern, der mit seiner Dichte an Bauten, Bildern und Skulpturen aus der Renaissance als Gesamtensemble zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Vom Hotel geht es am „Palazzo Strozzi“ vorbei, durch ein malerisches Gassengewirr zur „Piazza della Repubblica“, dem geschichtsträchtigsten Ort der Stadt. Riesig, fast protzig präsentiert sich diese Piazza. 1865 sollte sie Florenz‘ Stellung als Zentrum Italiens werden. Der Aufwand war jedoch vergebens. Die Stadtverwaltung zog es vor, am geliebten Wohnzimmer der Stadt, der „Piazza della Signoria“, zu residieren. Nur noch wenige Schritte sind es von hier zum Dom, dem Wahrzeichen von Florenz und der viertgrössten Kirche der christlichen Welt. Direkt hinter dem Dom befindet sich der oktogonale Zentralbau des Baptisteriums (Taufkapelle, aus dem 11. Jahrhundert), das schon vor dem Bau des Doms ein Symbol und eines der schönsten Bauwerke der Stadt war. Besonders sehenswert sind die vergoldeten Bronzeportale, das Südportal (mit Szenen aus dem Leben Johannes des Täufers, 1330), das Nordportal (1424-52) und das Ostportal (mit Szenen aus dem Alten Testament). Im Inneren befinden sich wunderschöne Mosaiken. An der „Piazza della Signoria“, mit „Palazzo Vecchio“, Neptunbrunnen und Reiterdenkmal, bestaunen wir auch die Kopie des „David“ von Michelangelo und erreichen schliesslich die Uffizien. Wer Florenz besucht, kann nicht auf die Uffizien verzichten. Eine einzigartige Reise führt uns hier, in einer der bedeutendsten und ältesten Gemäldegalerien der Welt, durch die Jahrhunderte der Malerei und der Kunstgeschichte. Nach einer Highlight-Führung endet der Rundgang an den Uffizien. Wer möchte, kann noch weiter im Museum verweilen. Individuelles Mittagessen und individuelle Rückkehr zum Hotel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Um 18.00 Uhr Opernaperitif im Hotel mit feinen Antipasti und Wein. Anschliessend Transfer zur „Opera di Firenze“. Monumental und grandios – diese Adjektive beschreiben das Opernhaus von Florenz. Am 12.05.2014 wurde das avantgardistische Gebäude mit seiner grossartigen Akustik feierlich eröffnet. Im Auditorium, dem neuen Konzertsaal in der Oper, erklingt um 20.00 Uhr das Konzert mit dem Orchester des „Maggio Musicale Fiorentino“.
4. Tag: Sonntag, 28. Februar 2027
Wir wollen nach dem Frühstück mal auf die andere Arno-Seite wechseln. „Siamo di là d‘Arno“ – korrekt ausgesprochen „siamo al di là del fiume Arno“ – wir sind von der anderen Seite des Arno! Und das sagt man in Florenz mit Stolz, denn für Florentiner spielt sich hier das wahre Leben ab. Über die berühmte Brücke „Ponte Vecchio“ geht es in das eher volkstümliche Stadtviertel „Oltrarno“. In den Gassen rings um das Renaissancekleinod „Santo Spirito“ ist die Tradition des Florentiner Kunsthandwerks mit kleinen „Botteghe“ bis heute lebendig, in der „Via Maggio“ zeigen die grossen Antiquare ihre museumsreifen Exponate. Hier scheint Florenz noch ganz den Florentinern zu gehören. Von Oltrarno aus hat man zudem sensationelle Ausblicke auf die Altstadt mit den grossartigen, weltberühmten Bauwerken. Im mächtigen „Palazzo Pitti“ residieren mehrere Museen. Das wichtigste ist die Galleria Palatina. Sie ist nach den Uffizien die wichtigste Gemäldegalerie in Florenz. Die Wände der reich verzierten barocken Räume sind mit berühmten Werken der europäischen Malerei geradezu tapeziert. Glanzpunkte der Sammlung sind Gemälde von Tizian, Raffael und Tintoretto. Nach einer Sonderführung durch die Höhepunkte der Ausstellung gehen wir wieder zurück zum Hotel. Individuelles Mittagessen und Zeit zum Ausruhen. Um 14.30 Uhr treffen wir uns im Hotel und fahren ein zweites Mal zum Opernhaus von Florenz. Rache, Liebe, Abgründe, Macht: Das ist Giuseppe Verdis Oper „Il Trovatore“. Zwei Brüder kämpfen unerkannt auf unterschiedlichen Seiten eines blutigen Bürgerkriegs. Als sich beide in Leonora verlieben, nimmt das Drama seinen Lauf. Der Scheiterhaufen, das Soldatenlager, der Raub Leonoras beim Eintritt ins Kloster: Verdis Fantasie entzündete sich an solchen Bildern derartig, dass eine der schönsten Opern der Musikgeschichte entstand. Die Oper „Il Trovatore“ beginnt um 15.30 Uhr. Am Abend gemeinsames Abendessen.
5. Tag: Montag, 01. März 2027
Weit hinter den lebendigen Plätzen des Florentiner Zentrums, eingebettet in die sanften Hügel um Florenz, liegt ein Ort von magischer Stille: die Villa „La Quiete“, eines der bestgehüteten Geheimnisse der Medici-Dynastie. Abseits der bekannten Touristenpfade offenbart sich hier eine Oase der Ruhe und der hohen Kunst, die eng mit den Schicksalen dreier starker Frauen und dem Erbe der mächtigsten Familie der Toskana verwoben ist. Im Inneren der Villa sowie in der Dreifaltigkeitskirche und dem unteren Chorgestühl sind herausragende Meisterwerke der Renaissance zu bewundern, darunter Arbeiten von Sandro Botticelli, Ridolfo del Ghirlandaio und Werkstätten von Verrocchio und Ghiberti. Im Rahmen einer fachkundigen Führung entdecken wir heute Vormittag, zum Abschluss unserer Florenz-Reise, ein echtes Juwel, das (zum Glück) noch nicht so bekannt ist. So endet unsere Reise nicht mit einem Nachklang, sondern mit einem letzten Aufleuchten. Nach der Besichtigung fahren wir zum Flughafen von Florenz, wo wir um ca. 13.00 Uhr ankommen werden. Um 14.50 Uhr fliegen wir mit SWISS LX 1675 zurück nach Zürich, wo wir um 16.05 Uhr landen. Anschliessend bringt uns der Zug zurück nach Basel.















